Methoden, Therapien, Hilfsmittel

Es gibt zwei Methoden, um mit dem Rauchen aufzuhören und zusätzliche Unterstützung durch verschiedene Therapien und Hilfsmittel. Anfänglich ist es wichtig, sich über das eigene Rauchverhalten klar zu werden – wann, wo, wobei, mit wem, in welcher Stimmung und warum raucht man eigentlich?

Schlusspunkt-Methode

Bei dieser Methode wird das Rauchen ab einem bestimmten Tag beendet, entweder geplant oder spontan, z.B. nach einem Arztbesuch oder Gesundheitsvortrag. Sehr erfolgversprechend ist diese Methode bei Gewohnheits- und Ritualrauchern, wobei dann die Gewohnheit bzw. das Ritual auch geändert gehört.

Oft schreckt das „nie wieder rauchen“ ab. Ein Tipp: Nehmen Sie sich einfach vor, heute nicht zu rauchen - und das jeden Tag aufs Neue!

Reduktions-Methode

Dabei wird über einen bestimmten Zeitraum (z.B. 3 – 4 Wochen) die Anzahl der gerauchten Zigaretten systematisch bis Null gesenkt. Zu Beginn wird es leichter fallen, jedoch gegen Ende braucht es oft eine größere Anstrengung, um den Plan einzuhalten. Auf keinen Fall dürfen Ausnahmen gemacht werden, sonst bricht das ganze Konstrukt zusammen.

Gerade für stark nikotinabhängige Raucher kann diese Methode vielversprechend sein, da zwar Nikotin gegeben wird, aber immer weniger. Ob das Gehirn die allmähliche Reduktion wirklich toleriert oder sich entschieden wehrt, bleibt ungewiss. Manchmal traut man sich das behutsame Einschränken aber eher zu als das Ganz und Gar.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Broschüre:
Broschuere-2017