Tipps für Eltern

Tipps für Eltern

Es ist eine der größten Herausforderungen für Eltern, dass ihre Kinder den Griff zur Zigarette unterlassen. Dabei ist natürlich hilfreich, wenn die Eltern selbst nicht rauchen, denn diese Prägung in der ersten Lebensdekade ist entscheidend. Kinder lernen von ihren Bezugspersonen Lebensbewältigung. Kinder wollen grundsätzlich keine rauchenden Eltern und anfänglich auch selbst nicht rauchen!

Selbstbewusste Kinder

Es geht darum, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken. Selbstbewusstsein hängt mit den Erfahrungen außerhalb der Familien zusammen, der eigenen Identität, dem Vergleich mit anderen wie gemeinsamen Erfolgen und Einsichten ab – egal ob in Sport, Musik oder andere sinnstiftende Freizeitgestaltungen. Starke Jugendliche halten dem Gruppendruck eher Stand und haben die Courage, Nein zur Zigarette zu sagen.

Wenn die Eltern rauchen

Sollten Eltern oder erwachsene Bezugspersonen rauchen, dann ist wichtig, eine klare Linie zu verfolgen. Rauchen Sie nicht vor den Kindern. Reden Sie mit Ihrem Kind über Ihre eigene Abhängigkeit und den Preis dieser Gewohnheit. Rauchen muss negativ besetzt bleiben! Wenn Sie selbst rauchen, heißt das nicht, dass auch Ihre Kinder – unter 16 – das dürfen bzw. müssen! Verwahren Sie Ihre Zigaretten gut. Setzen Sie sich im Restaurant in den Nichtraucherbereich.

Belohnen/Bestrafen: was hilft?

Ob Sanktionen, Belohnungen oder erfüllbare Vereinbarungen helfen können, müssen Sie als Erziehungsberechtigte selber abschätzen. Grundsätzlich sind Grenzen wichtig, aber Ihr Kind sollte auch nicht zum Lügen angestiftet werden. Eltern können nicht alles planen, vorhersehen, vorweg nehmen. Ein „falscher Freund“ kann ausreichen und man hat schlechtere Karten.

Ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, die Erhöhung der Zigarettenpreise und die Anhebung des Alters für den Zigarettenkauf schützen Kinder und Jugendliche besser vor dem Nikotineinstieg.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Broschüre:
Broschuere-2017