Sisha

Konventionelles Rauchen wird zunehmend „uncool“, dafür wird der Gebrauch von elektrischen Zigaretten („Dampfen“) und die Wasserpfeife (Schmauchen von „Shisha“ oder „Hookah“) bei den Jugendlichen gesellschaftsfähig. Diese dienen noch nicht der regelmäßigen Nikotinzufuhr, müssen aber als Einstieg in die und Förderer der Nikotinabhängigkeit betrachtet werden.

Mehr Schadstoffe im Rauch von Shisha

Bei Wasserpfeifen wird dem Tabak Melasse, Glycerin und diverse Zusatzstoffe (wie Früchte, Essenzen, Säfte, Sirup, Hölzer, Harze, Zellulose, Aromastoffe,…) beigesetzt. Dieses Tabak-Aromagemisch brennt nicht, sondern glost auf Kohle dahin, wodurch Rauch erzeugt wird. Wasser kühlt, löst aber die gefährlichen organischen und toxischen Schadstoffe nicht aus dem Rauch. So verwundert es nicht, dass die Shisha deutlich schädlicher ist als eine filterlose Zigarette.

Höhere Nikotinabhängigkeit

Der „Schmauch“ einer Wasserpfeife ist nach der Passage durch Wasser nicht so heiß wie Zigarettenrauch. Der Rauch kann tiefer inhaliert werden, was zu einer höheren Nikotindosis führt und Abhängigkeit fördert.

Apfel oder Erdbeere?

Fruchtessenzen überdecken den herben Tabakgeschmack und reizenden Rauch. Dieser Umstand sowie viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen und das soziale Event machen Shisha- Rauchen für Kinder und Jugendliche attraktiv. Das gemeinsame Rauchen erzeugt möglicherweise einen größeren Gruppendruck als der soziale Beginn des Zigaretteneinstiegs. Infektionsgefahr und Keimübertragung entstehen durch die gemeinsame Benutzung des Mundstücks von mehreren Rauchern.
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Broschuere-2017