Informationen

Rauchen und Krebs

Zigarettenrauch ist hauptverantwortlich für Tumore in:

  • - Mundhöhle
  • - Zunge
  • - Kehlkopf
  • - Bronchien
  • - Lunge
  • - Blase

Zigarettenrauch ist mitverantwortlich für Tumore in:

  • - Niere
  • - Leber
  • - Magen
  • - Bauchspeicheldrüse
  • - Dickdarm
  • - Haut

Tipps für Eltern

Es ist eine der größten Herausforderungen für Eltern, dass ihre Kinder den Griff zur Zigarette unterlassen. Dabei ist natürlich hilfreich, wenn die Eltern selbst nicht rauchen, denn diese Prägung in der ersten Lebensdekade ist entscheidend. Kinder lernen von ihren Bezugspersonen Lebensbewältigung. Kinder wollen grundsätzlich keine rauchenden Eltern und anfänglich auch selbst nicht rauchen!

Wasserpfeife – Shisha

Für viele junge Menschen ist die Wasserpfeife häufig der Einstieg in die Raucherkarriere. Dabei überdecken Fruchtessenzen den herben Tabakgeschmack und reizenden Rauch, der durch die „Wasserkühlung“ nicht so heiß wie Zigarettenrauch ist. Das Wasser kühlt zwar, löst aber die gefährlichen organischen und toxischen Schadstoffe nicht aus dem Rauch. Die Shisha ist daher deutlich schädlicher, als eine filterlose Zigarette.

E-Zigarette & Sisha to go

Elektrische Zigaretten, E-Zigarren oder E-Shishas werden immer beliebter. Sie werden oft als „rauchfreie Alternative“ angesehen, was jedoch nicht stimmt. Die „Liquids“ bestehen zumeist aus Propylenglykol, Glycerin, Lebensmittelaromen, Lösungsmitteln und nur geringem Anteil an Wasser. Sie werden in vielen Geschmacksrichtungen mit und ohne Nikotin angeboten. Bis dato weiß man nicht, was mit diesen chemischen Aroma- und Zusatzstoffen beim Verdampfen passiert. Das werden erst Langzeittests in Erfahrung bringen.

Passivrauch

Sowohl die glimmende Zigarette (Nebenstrom-), als auch der Raucher selbst (Hauptstrom-) geben Rauch von sich. Dieser Passivrauch schädigt alle, die sich im Umfeld von Rauchern befinden. Auch die Raucher selbst! Passivrauch verursacht ebenso Gesundheitsschäden, wie beispielsweise Asthma, Lungenentzündung, Bronchitis, koronare Herzerkrankungen, Herzinfarkt oder auch Lungenkrebs (20 – 30 % erhöhtes Risiko).